Großer Erfolg für Rethen: Verkehrsinsel auf der L321

Großer Erfolg: Für Rethen gibt es gute Nachrichten. Der Umwelt- und Planungsausschuss sowie der Verwaltungsausschuss haben die Planung einer Fahrbahnverschwenkung mit Verkehrsinsel am Ortsausgang Rethen auf der Fallerslebener Straße (L321) Richtung Meine beschlossen. Damit kommt ein Projekt einen entscheidenden Schritt voran, für das sich viele Bürgerinnen und Bürger seit Jahrzehnten eingesetzt haben.

Jahrelanges Engagement: Die Forderung nach einer wirksamen Verkehrsberuhigung in Rethen besteht seit vielen Jahren. Viele Anwohnerinnen und Anwohner haben immer wieder auf die schwierige Verkehrssituation aufmerksam gemacht. Federführend hat sich über lange Zeit insbesondere Horst Piksa mit großem Engagement für Verbesserungen eingesetzt. Sein beharrlicher Einsatz hat entscheidend dazu beigetragen, dass das Thema dauerhaft auf der politischen Agenda geblieben ist. In den vergangenen Jahren wurde dieses Engagement konsequent weitergeführt.

Problemlage: Vor allem am Ortsausgang Rethen Richtung Meine wird die Fallerslebener Straße immer wieder als Beschleunigungsstrecke genutzt. Fahrzeuge beschleunigen beim Herausfahren aus dem Ort häufig stark und fahren beim Einfahren oftmals mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit in den Ort hinein. Die lange und gerade Straßenführung begünstigt dieses Problem zusätzlich. Für viele Anwohnerinnen und Anwohner bedeutet das seit Jahren hohe Geschwindigkeiten, Lärmbelastung und ein spürbar vermindertes Sicherheitsgefühl.

Sicherheitsproblem: Besonders kritisch ist die Situation für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer. Vor allem im Bereich der Straße „Zum Kamp“ fehlt bislang eine sichere Querungsmöglichkeit. Gerade Familien mit Kindern, ältere Menschen und Radfahrende sind hier auf sichere Verkehrswege angewiesen. Die derzeitige Situation wird seit Langem als unzureichend wahrgenommen.

Lösung: Mit dem nun gefassten Beschluss gibt es endlich einen wichtigen Durchbruch. Geplant ist eine Fahrbahnverschwenkung mit Verkehrsinsel, die den Verkehr am Ortseingang wirksam abbremsen soll. Zusätzlich wird auf der Nordseite der Fallerslebener Straße der Geh und Radweg bis zur Querungshilfe verlängert. Dadurch wird insbesondere die Querung im Bereich „Zum Kamp“ deutlich sicherer. Auch das Ortsschild von Rethen kann vor die Verkehrsinsel versetzt werden, was zusätzlich zur Verkehrsentschleunigung beiträgt.

Vorteile: Die Vorteile der Maßnahme liegen klar auf der Hand. Weniger Raserei, mehr Verkehrssicherheit und bessere Bedingungen für den Fuß und Radverkehr sorgen für mehr Lebensqualität in Rethen. Von der Maßnahme profitieren alle Menschen im Ort, egal ob sie zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto unterwegs sind.

Kosten: Die geschätzten Gesamtkosten liegen derzeit bei rund 157.000 Euro. Damit investiert die Gemeinde gezielt in mehr Sicherheit und in eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssituation vor Ort.

Nächste Schritte: Vor der Umsetzung müssen allerdings noch Gespräche mit betroffenen Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümern geführt werden. Für die Maßnahme müssen rund 100 Quadratmeter Fläche erworben werden. Die Gemeinde ist beauftragt, diese Gespräche zu führen. Nun kommt es darauf an, gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden. Wir hoffen auf konstruktive Gespräche und eine gute Einigung, damit dieses wichtige Projekt erfolgreich umgesetzt werden kann.

Stimmen zum Beschluss: Tobias Bäustmann, Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeinderat, bewertet den Beschluss als wichtigen Meilenstein: „Der beschlossene Planungsstart für die Verkehrsinsel ist ein großer Erfolg für das jahrelange Engagement für mehr Verkehrsentschleunigung in Rethen auf der Landstraße. Das ist ein wichtiger erster Schritt. Wir verbessern die Sicherheit am Ortsausgang Rethen an der L321 Richtung Meine deutlich. Dieser Erfolg zeigt: Einsatz lohnt sich.“

Ausblick: Die Planungen sollen noch in diesem Jahr starten, der Baubeginn ist für das kommende Jahr vorgesehen. Für die SPD Eickhorst, Rethen, Vordorf ist klar: Mehr Verkehrssicherheit bleibt ein zentrales Thema in allen Ortsteilen unserer Gemeinde. Der Beschluss zur Verkehrsinsel in Rethen zeigt deutlich, dass Beharrlichkeit, Engagement und kommunalpolitischer Einsatz zu konkreten Verbesserungen für die Menschen vor Ort führen.

 

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